Reiseberichte Hamburger Elbsommer - 2026

Hamburger Elbsommer - 2026

Hamburger Elbsommer Der Berufsurlauber Junior erzählt

Hamburger Elbsommer: Der Berufsurlauber Junior unterwegs an der Elbe

Zwischen Alster, Elbe und Elbphilharmonie – vier Tage voller Hamburger Geschichten, maritimer Momente und ganz besonderer Kulturerlebnisse.

Hamburg – kaum eine andere deutsche Stadt verbindet Wasser, Geschichte, Musik und Großstadtleben auf eine so besondere Art. Für vier Tage ging es für uns an die Elbe und an die Alster. Unser Zuhause: das legendäre Hotel Atlantic direkt an der Außenalster.

Von dort aus entdeckten wir Hamburg aus ganz unterschiedlichen Perspektiven: hoch oben vom Michel, mitten im pulsierenden Hafen, auf dem Wasser bei einer Hafen- und Alsterrundfahrt und schließlich am Elbstrand in Blankenese.

Dazu kamen zwei ganz besondere Kulturabende – ein Konzert im Großen Saal der Elbphilharmonie und Mozarts „Don Giovanni“ in der Hamburgischen Staatsoper. Und zum Abschluss wartete mit dem Alten Land noch ein ganz anderer Teil Hamburgs auf uns.

 

Sonntag, 27. September – Moin Hamburg!

Noch bevor Hamburg richtig in Sicht kommt, heißt es heute: Koffer verladen und los geht's! Über Hildesheim und Hannover führt unsere Fahrt in Richtung Norden. Zwischendurch bleibt natürlich Zeit für ein kleines Frühstück und mehrere Pausen, bevor wir schließlich Hamburg erreichen.

Und Hamburg empfängt uns standesgemäß: mit Wasser, Backstein und jeder Menge Geschichte.

Unser erster Programmpunkt führt uns zur Hauptkirche St. Michaelis – besser bekannt als der „Michel“. Der wohl berühmteste Kirchturm Hamburgs prägt seit Jahrhunderten die Skyline der Stadt. Also lassen wir es uns nicht nehmen, Hamburg zunächst einmal von oben zu betrachten.

Über die Treppen oder bequem mit dem Aufzug geht es hinauf auf den Michel-Turm. Oben angekommen, liegt uns die Stadt zu Füßen: die Elbe, der Hafen, die Speicherstadt, die Alster und natürlich die vielen Kirchtürme Hamburgs. Ein erster Überblick über die Stadt, die wir in den kommenden Tagen noch aus ganz unterschiedlichen Perspektiven kennenlernen werden.

Anschließend geht es zu unserem Zuhause für die nächsten drei Nächte: dem Hotel Atlantic an der Außenalster.

Das traditionsreiche Grandhotel wurde bereits 1909 eröffnet und ist eng mit der Geschichte Hamburgs verbunden. Über die Jahrzehnte waren hier zahlreiche prominente Gäste zu Hause. Besonders untrennbar verbunden ist das Atlantic heute natürlich mit Udo Lindenberg, der seit vielen Jahren hier lebt und dessen berühmte „Panikzentrale“ inzwischen beinahe selbst zur Hamburger Sehenswürdigkeit geworden ist.

Nach dem Check-in bleibt zunächst Zeit, die Zimmer zu beziehen und ein wenig anzukommen.

Am Abend treffen wir uns dann zum gemeinsamen Abendessen in der Schifferbörse. Zwischen maritimer Atmosphäre und Hamburger Küche lassen wir unseren ersten Reisetag gemütlich ausklingen.

Und eines ist schon jetzt klar: Hamburg hat uns willkommen geheißen.

 

Montag, 28. September – Hamburg zwischen Hafen und Elbphilharmonie

Nach dem Frühstück im Alstersalon starten wir heute richtig in unser Hamburger Programm.

Unser elektrischer Kleinbus steht bereit und mit Fiete haben wir einen echten Hamburger an Bord. Wer könnte uns die Stadt besser zeigen als jemand, der Hamburg kennt und zu den Geschichten hinter den Sehenswürdigkeiten auch gleich die passenden Geschichten erzählen kann?

Hamburg zeigt sich dabei von seiner ganzen Vielfalt.

Wir fahren durch die unterschiedlichen Stadtviertel, vorbei an historischen Gebäuden und modernen Stadtteilen, entlang der Alster und natürlich immer wieder in Richtung Elbe. Hamburg ist schließlich eine Stadt zwischen Wasser und Großstadt – zwischen hanseatischer Zurückhaltung und quirligem Leben.

Zur Mittagszeit kehren wir in der Hafenwirtschaft Hamburg ein. Direkt an den Landungsbrücken darf dabei natürlich auch die maritime Küche nicht fehlen.

Danach heißt es: Leinen los!

Bei unserer Hafenrundfahrt erleben wir Hamburg vom Wasser aus. Und plötzlich wirkt die Stadt noch einmal ganz anders. Die Elbe ist schließlich nicht nur ein Fluss mitten durch Hamburg – sie ist die Lebensader der Stadt und seit Jahrhunderten die Verbindung Hamburgs mit der ganzen Welt.

Containerterminals, riesige Frachtschiffe, Werften und historische Hafenanlagen erzählen von der Bedeutung Hamburgs als internationalem Handelsplatz. Dazwischen immer wieder bekannte Wahrzeichen wie die Landungsbrücken und die Elbphilharmonie.

Zurück an Land geht es anschließend noch in den Alten Elbtunnel.

Seit seiner Eröffnung im Jahr 1911 verbindet der Tunnel die nördliche Elbseite mit dem Hafengebiet auf der südlichen Seite. Besonders beeindruckend sind dabei die großen historischen Aufzüge, mit denen Fahrräder und Fußgänger noch heute unter die Elbe gelangen können.

Nach diesem abwechslungsreichen Tag geht es zurück zum Atlantic. Nun bleibt erst einmal Zeit für eine individuelle Pause.

Denn am Abend wartet bereits der nächste Höhepunkt.

Wir machen uns auf den Weg zur Elbphilharmonie.

Schon von außen ist die „Elphi“ ein echter Hingucker: Der historische Kaispeicher bildet den Sockel, darüber scheint die gläserne Fassade wie eine Welle aus dem Hafen aufzusteigen. Seit ihrer Eröffnung ist die Elbphilharmonie zu einem der bekanntesten Wahrzeichen Hamburgs geworden.

Heute Abend geht es für uns allerdings nicht nur zum Anschauen hierher.

Im Großen Saal steht das 2. Philharmonische Konzert auf dem Programm.

Wir nehmen Platz, lassen den Blick durch den beeindruckenden Konzertsaal schweifen und erleben einen ganz besonderen Hamburger Kulturabend.

Danach geht es zurück zum Atlantic.

Ein langer Tag liegt hinter uns – und Hamburg hat heute einmal mehr gezeigt, warum die Stadt so eng mit dem Wasser verbunden ist.

 

Dienstag, 29. September – Zwischen Alster und Elbe

Nach dem Frühstück im Alstersalon heißt es heute zunächst: Hamburg ganz entspannt zu Fuß erleben.

Wir machen uns auf den Weg in Richtung Jungfernstieg. Hier zeigt sich Hamburg noch einmal von einer ganz anderen Seite. Zwischen Binnenalster, eleganten Gebäuden, Geschäften und dem Rathaus beginnt unser heutiger Ausflug.

Dann heißt es wieder: Hamburg vom Wasser aus.

Bei einer zweistündigen Alsterrundfahrt gleiten wir über Binnen- und Außenalster und erleben die Stadt aus einer Perspektive, die man so nur vom Wasser bekommt.

Während rundherum das Hamburger Stadtleben weiterläuft, wird es auf dem Wasser plötzlich erstaunlich ruhig. Villen, Parks, Segelboote und die Skyline der Innenstadt ziehen langsam an uns vorbei.

Von der Alster geht es anschließend wieder an die Elbe.

Unser Ziel: Blankenese.

Der Hamburger Westen zeigt sich hier von seiner vielleicht schönsten Seite. Statt Hafenkränen und Containerschiffen bestimmen nun kleine Straßen, Treppen, elegante Häuser und vor allem die Elbe das Bild.

Wir fahren durch das berühmte Treppenviertel und schließlich hinaus an den Elbstrand.

Hier darf Hamburg einfach einmal Hamburg sein: Füße im Sand, große Schiffe auf der Elbe und der Blick weit über den Fluss. Ein schöner Kontrast zum geschäftigen Hafen, den wir am Vortag kennengelernt haben.

Anschließend geht es zurück zum Atlantic. Zeit für eine kleine Pause und ein wenig Freizeit, bevor am Abend bereits das nächste Kulturhighlight auf uns wartet.

Mit dem Kleinbus fahren wir zum Ristorante Opera. Bei einem gemeinsamen Abendessen stimmen wir uns auf den zweiten großen Kulturabend unserer Reise ein.

Danach heißt es erneut: Vorhang auf!

In der Hamburgischen Staatsoper steht Mozarts „Don Giovanni“ auf dem Programm.

Nach dem Konzert in der modernen Elbphilharmonie erleben wir heute also die Oper in einem der traditionsreichsten Kulturhäuser der Stadt. Mozart, große Stimmen, Orchester und eine Geschichte zwischen Verführung, Liebe und Tod – ein völlig anderes, aber ebenso besonderes Hamburger Erlebnis.

Nach der Vorstellung geht es zurück zum Hotel.

Zwei Tage Hamburg liegen hinter uns – und kaum eine Stadt könnte dabei abwechslungsreicher sein.

 

Mittwoch, 30. September – Äpfel statt Großstadt

Noch einmal frühstücken wir gemeinsam im Alstersalon. Dann heißt es Koffer verladen und Abschied nehmen vom Hotel Atlantic.

Doch bevor wir endgültig die Heimreise antreten, wartet noch ein letzter Programmpunkt auf uns.

Wir verlassen Hamburg und fahren ins Alte Land.

Nur wenige Kilometer vor den Toren der Stadt verändert sich die Landschaft plötzlich komplett. Statt Großstadt, Hafen und Hochhäuser bestimmen nun Obstbäume, kleine Dörfer und alte Bauernhäuser das Bild.

Das Alte Land ist eines der größten zusammenhängenden Obstanbaugebiete Europas und besonders für seine Äpfel bekannt.

Bei einer Führung über den Herzapfelhof Lühs erfahren wir mehr über den Obstanbau und die Besonderheiten dieser Kulturlandschaft. Zwischen Apfelbäumen und Hofgebäuden erleben wir noch einmal eine ganz andere Seite der Region rund um Hamburg.

Anschließend bleibt noch Zeit für eigene Entdeckungen, bevor wir endgültig Richtung Heimat aufbrechen.

Während Hamburg langsam hinter uns liegt, geht es wieder zurück nach Hause. Unterwegs machen wir mehrere Pausen, bevor am Abend die Reise schließlich endet.

Ein Hamburger Elbsommer zwischen großer Stadt, weitem Wasser und ganz besonderen Kulturerlebnissen – und eine Reise, die gezeigt hat, wie vielseitig Hamburg sein kann.

 

Impressionen aus der Großstadt

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