Reiseberichte Marokko - Zwischen Sahara und Atlantik

Marokko - Zwischen Sahara und Atlantik

Märchen aus 1001 Nacht - das ist Marokko

Marokko ist ein Land voller Kontraste – lebendige Städte, endlose Wüstenlandschaften, traditionelle Dörfer und die Weite des Atlantiks. Unsere Schumann Reise im Frühjahr 2026 führte uns von dem farbenfrohen Marrakesch, vorbei am Hohen Atlas über die berühmte Straße der Kasbahs bis in die goldenen Dünen der Sahara und schließlich an die Atlantikküste nach Agadir.

Schon beim ersten Spaziergang durch die engen Gassen von Marrakesch spürt man die besondere Atmosphäre der Stadt. Auf dem berühmten Platz Djemaa el Fna herrschte selbst zur Fastenzeit reges Treiben. Händler verkaufen Gewürze, Musiker spielen traditionelle Klänge und in den Souks wurde allerlei angeboten. Besonders beeindruckend war der Luxus und Grünanlage unseres Palasthotel Es Saadi sowie der Besuch der Gärten und Parks in und um Marrakech. Im Andre Heller Garten ANIMA gab es hinter jeder Ecke etwas Neues zu entdecken. Im Jardin Majorelle hingegen besticht Design und Kobaltblau. Die Mischung aus Tradition und Moderne macht Marrakesch zu einem unvergesslichen Erlebnis.

Frühmorgens noch abenteuerlich per Ballon hinauf zum Panoramablick über die weite Ebene bis hin zu den Bergen, führte uns die Reiseroute über das Atlasgebirge Richtung Süden. Die Landschaft änderte sich ständig – grüne Täler, schroffe Berge und kleine Berberdörfer wechselten sich ab. Am Abend erreichten wir Skoura, eine ruhige Oase mit uraltem Palmenhain. Diesmal diente uns das Ksar Elkabbaba Kasbah & SPA als noble Unterkunft. Die entspannte Atmosphäre stand im starken Kontrast zur lebhaften Energie Marrakechs.

 

Unsere Reise ging weiter nach Arfoud, dem Tor zur Sahara. Unterwegs besuchten wir die alte Lehmburg Aït-Ben-Haddou, die wie aus einer anderen Zeit wirkte. Besonders faszinierend war die Ruhe dieser Landschaft. Die roten Felsen, Palmenhaine und weiten Täler zeigten eine ganz andere Seite Marokkos. Die Landschaft wurde trockener und weiter, bis schließlich nur noch Steinwüste und Sand zu sehen waren.

 

Ab Merzouga ging es weiter mit dem Geländewagen in die Wüste. Nachts schien der Sternenhimmel unendlich klar – ein Moment, den wir nie vergessen werden. Per Jeeps fuhren wir durch die weite Ebene und auf Kamelen ritten wir in die Wüste hinein und erlebten dort einen unvergesslichen Sonnenuntergang. Die Stille der Sahara war beeindruckend. Nachts saßen wir am Lagerfeuer, hörten traditionelle Berbermusik und blickten in einen klaren Sternenhimmel wie nie zuvor. Die Sahara und das Wüstencamp war eines der schönsten Erlebnisse der gesamten Reise.

Nach den Abenteuern in der Wüste ging es weiter nach Agadir an die Atlantikküste. Dort erwarteten uns lange Sandstrände, frische Meeresluft und angenehme Temperaturen.

Agadir wirkte moderner und ruhiger als Marrakesch. Nach den vielen Eindrücken der Rundreise war Agadir der perfekte Ort zum Entspannen.

Die Reise durch Marokko war abwechslungsreich und voller unvergesslicher Eindrücke. Von den lebhaften Märkten in Marrakesch über die beeindruckenden Landschaften der Kasbahs bis zu den endlosen Dünen der Sahara und den Stränden von Agadir zeigte das Land seine ganze Vielfalt.

Bis bald mal wieder

Ihr Tino Schumann

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