Montenegro
Berge, Canyons und Meer
Tag 1
Nach einem kurzen Stopp Over in Wien sind wir Podgorica in der Hauptstadt von Montenegro gelandet. Zwei Minivans haben uns spät in der Nacht am Flughafen empfangen und zu unserem Hotel gebracht.
Tag 2
Nach einem leckeren Frühstück auf der Terrasse gingen wir mit Jelena auf Sightseeing am nächsten Morgen. Zuerst haben wir die Hauptstadt Podgorica per Bus erkundet und anschließend auf einem Spaziergang. Wir hatten Glück und in der Altstadt war ein Kulturprojekt, daß uns an verschiedenen Stationen die Geschichte und die traditionellen Kleider der Einheimischen in verschiedenen Epochen zeigte. Danach gab es ein Festmahl mit lokalen montenegrischen Spezialitäten in einer alten Taverne. Gestärkt sind wir in Richtung Biogradska National Park gestartet. Unterwegs noch ein Foto Stopp in der atemberaubenden Schlucht, die wir befahren haben, um noch einen Halt am Kloster Moraca einzulegen. Ein christlich-orthodoxes Kloster mit wunderschönen historischen Fresken. Der ein oder andere hat sich an den Ständen noch eine Schnapsverkostung gegönnt, eh wir zur Weiterfahrt aufgebrochen sind. Was für ein Traum - unser Swiss Hotel mitten in den Bergen bei Kolasin, Fitnessstudio, Pool, Bar und Landschaft - wunderschöne, moderne und große Appartements waren für die nächsten 3 Nächte unser zu Hause. Es fehlte an nichts.
Tag 3
Von einem grandiosen Frühstück gestärkt, fuhren wir mit dem Bus zum Biogradska Lake. Mit immer wieder wunderschönen Ausblicken auf den See haben wir ihn umrundet. Durch viele Fotostopps oder Sitzpausen, um das herrliche Wetter und die Aussicht zu genießen, verflog die Zeit wie im Nu. Zu Mittag haben wir uns im Restaurant am See gegessen und später unser Hotel genossen. Der ein oder andere war von der Wanderung so motiviert, daß sie zusammen entweder zu Fuß oder mit der Seilbahn den umliegenden Berg erklommen haben. Traumhafte Aussichten und ein original Dorf mit Holzhäusern waren der Lohn dafür.
Tag 4
Den nächsten Tag starteten wir mit den Jeeps auf Erkundungstour. Rauf in die Berge, die Aussichten genießen, Wanderung zum Gletschersee und einen Wasserfall aus Steinen waren die Highlights. Wieder angekommen im Hotel war relaxen am Pool angesagt, bevor es wieder ein hervorragendes Abendessen gab.
Tag 5
Am nächsten Tag haben wir uns schweren Herzens auf den Weg gemacht, um die nächsten Abenteuer zu erleben. An der Tara Schlucht, dem zweit tiefsten Canon der Welt gab es unseren ersten Fotostopp bevor wir wieder in die Jeeps gestiegen sind. Diesmal erwartete uns eine Tour auf der Romantik Straße durch den Durmitor Nationalpark, eine Fahrt immer entlang des Tara Canons. Was für ein Erlebnis. Ich habe gefühlt die halbe Welt bereist, aber diesen Wechsel der Landschaften in so kurzen Distanzen kenne ich von nirgendwo auf der Welt. Ich war überwältigt. Nicht nur ich, jeder Einzelne der Gruppe. Immer wieder gab es Stopps zum Verweilen, genießen und fotografieren. Am Abend haben wir im SOA Hotel in Zabljak eingecheckt und unsere Villas bezogen. Jedes Haus hatte im Erdgeschoß eine Küche mit Wohnraum und im 1. OG zwei Schlafzimmer mit Bädern. Wir hätten gern den Wintergarten genutzt, aber die Zeit ist einfach so verflogen.
Tag 6
Nach dem Frühstück ging es schon los wieder in den Nationalpark. Diesmal zum Schwarzen See und wir wollten ihn mit 4,5 km umrunden. Da wir fast die Ersten waren, konnten wir den See ganz für uns genießen. Immer wieder Aussicht und Fotostopps. Gegen Mittag haben wir dann den Nationalpark verlassen. Jetzt stand das nächste Highlight an – die Bucht von Kotor- Weltkulturerbe. Über die Panoramastraße sind wir in die Bucht eingefahren, was für grandiose Ausblicke und natürlich gab es Fotostopps. Das muß man einfach genießen. Unser Hotel in Kotor lag direkt am Hauptplatz, mitten im Zentrum gegenüber vom Uhrturm. Traumhafte Prinzen und Prinzessinnen Zimmer mit antiken Möbeln - wer sich dort nicht so fühlt, macht was verkehrt.
Tag 7
Die Terrasse am Morgen zum Frühstück gehörte nur uns. Es war schön von oben die ersten Touristen zu beobachten, die von den Kreuzfahrtschiffen in die Stadt kamen. Je später es wurde, um so voller wurde es auch. Unsere Stadtführung startete um 10 Uhr. Wer wollte, konnte anschließend auf eigene Faust eine Bootstour durch die Bucht nach Perast, einem kleinen Dorf direkt in der Bucht machen. Natürlich waren alle dabei, das Erleben stand im Mittelpunkt. Wir haben zuerst Perast besucht und anschließend eine der vorgelagerten Inseln mit der Kirche „Lady on the Rock„. Die zweite Insel ist ein aktives Kloster und darf nicht betreten werden. Allein die Fotomotive waren ein Traum. Die Gruppe war begeistert. Engelswetter, tolle Speedboote und einzigartige Sehenswürdigkeiten. Einmalig. Am Abend sind wir zum Sonnenuntergang in die Berge gefahren und haben uns das Abendessen und den montenegrischen Wein auf der Terrasse mit Blick über die Bucht schmecken lassen.
Tag 8
Schweren Herzen haben wir Kotor verlassen. Aber da wussten wir noch nicht, was auf uns wartet. Am Ende der Serpentinenstraße von Kotor in die Berge, Ausblicke grandios und ohne Ende, angekommen, war der erste Stopp die Horizont Bar. Für diesen Ausblick gibt es keine Worte, daß muß man erlebt haben. Sitzen, Genießen, Fotos für die Ewigkeit. Wir konnten uns kaum trennen und sind Richtung Amazonas von Montenegro gefahren. Empfangen hat uns ein kleines Dorf mit historischer Brücke. Wir bestiegen unsere Boote und eine zweistündige Fahrt durch das Delta bis zum Skadarsko See lag vor uns. Auch der Crnojevica Fluß macht eine Schleife wie im Grand Canyon, durch Seerosen und schmale Schilfkanäle ging es in den „Amazonas“. Es erinnert eher an den Spreewald, da die Kanäle sehr schmal waren. Unberührte Natur, glasklares Wasser. Im Dorf Karuc stiegen wir aus. Auf einem kurzen Spaziergang ging es nur etwas in Höhe zu einer verlassenen Kirchenruine. Niemand hätte hier diese fantastische Aussicht auf das Delta vermutet. Im Dorf zurück haben wir in einem Restaurant direkt am Fluß mit Blick auf die historische Brücke uns mit Salat und Antipasti einen Mittagssnack gegönnt. Auf der Fahrt durch die Berge noch einen Blick auf die Flußschleife von oben. Das hat was. Am späten Nachmittag kamen wir in unserer letzten Station in Sveti Stefan direkt am Meer an. Das Hotel lag direkt am Wasser mit eigenem Strand. Bei einem Abendessen auf der Hotelterrasse haben wir den Sonnenuntergang genossen.
Tag 9
Der nächste Tag war Freizeit. Der ein oder andere ist auf den Berg gewandert oder immer am Meer lang, die einzelnen Buchten erkunden, schwimmen oder Sonnenbaden waren angesagt. Und noch ein Tag am Meer. Viele haben früh die Chance genutzt mit dem öffentlichen Bus nach Budva zu fahren, die Altstadt zu erkunden. Leider fiel der Nachmittag - noch einmal das Wasser und Meer zu genießen - buchstäblich ins Wasser. Keine Wetterapp zeigte für heute Gewitter an. Das hat unseren Zeitplan über den Haufen geworfen. Mit einer Stunde Verspätung sind wir auf unsere Sundowner Tour gestartet. Zwei Speedboote haben uns bei Sonnenuntergang die Küste entlang geschippert und Budva durften wir mit Lichtern erstrahlt erleben. Nach diesem Erlebnis ging es zu unserem Abschiedsessen direkt in ein Restaurant am Strand. Wir haben es uns mit Vorspeisen und alles was das Meer so hergibt, schmecken lassen. Der montenegrische Wein, das Bier und ein leckeres Dessert waren der krönende Abschluß einer wundervollen Reise.
Tag 10
Noch einmal ein ausgiebiges Frühstück auf der Terrasse, das letzte Bad im Meer bevor wir unsere Busfahrt zum Flughafen angetreten haben. Nach dem Check in hatte sich die Gruppe noch ein Picknick im Flughafen gegönnt, das gab es so auch nie, bevor wir über Wien wieder zurück nach Deutschland geflogen sind. Unser Fazit: Wenn Engel reisen….
Wir hatten jeden Tag Traumwetter mit viel Sonnenschein, Natur pur, Fotostopps mit vielen Ausblicken auf die unterschiedlichsten Landschaften und einfach ein hervorragendes Essen.
Und eine tolle Gruppe…… gerne wieder.
Ihre Sylvia von Nordheim