Mit Schumanns nach Korea und Japan
Übersicht
Vom Ochotskischen Meer bis in die japanischen Alpen
Tiefrot stechen die Blätter der Ahornbäume hervor, leuchtend gelbe Blätter rieseln wie Schnee vom Gingobaum, der Herbst malt ein buntes Landschaftsbild. Atemberaubend. Jetzt im Oktober wirken die Wälder in den Bergen Koreas und Japans wie verzaubert. Landschaftlichen Höhepunkten folgen kulturelle. Korea blickt auf 3000 Jahre wechselvolle Geschichte zurück. Dies hat natürlich Spuren hinterlassen. Japan ist die älteste Monarchie der Welt. Der Legende nach wurde das japanische Kaiserhaus von dem mythischen Kaiser Jimmu-Tenno begründet. Die frühgeschichtlichen Annalen bezeichnen ihn als Enkel der Sonnengöttin Amaterasu-Omikami, er soll vor rund 2.600 Jahren das japanische Reich von Yamoto gegründet haben. Der heutige Kaiser gilt als direkter Nachkomme. Dies prägt das Inselreich. Uralte Traditionen treffen auf hochmoderne Technologie. Und kulinarisch? Eine echte Entdeckungsreise. Auftakt der Reise in Südkorea. Schon hier prallen Tradition und Moderne eindrucksvoll aufeinander. In den Bergen des Seoraksan Nationalparks treffen wir erstmals auf die Wunder der Natur im Herbst. In Seoul, der Hauptstadt, erleben wir unser koreanisches Finale. Mit Helirundflug, kulinarischen Genüssen und einem Spitzenhotel. Dann Japan: der äußerste Norden der Insel Hokkaido gilt als Geheimtipp für Abenteurer und Naturliebhaber. Hier leben Riesenseeadler und Sikahirsche, Fischuhus und Seelöwen. Die größte Anzahl an Braunbären Japans gibt es hier auf der Halbinsel Shiretoko. Vor der Küste, im Ochotsklischen Meer, tummeln sich Wale. Natur - unbändig und wild. Von der Wildnis in den größten Ballungsraum weltweit. Rund 35 Millionen Menschen leben im Großraum von Tokio. Dann zu den Schneeaffen in den Japanischen Alpen. Hier nächtigen wir im Gästehaus der Kaiserlichen Familie. In der abgelegenen Kurobe Schlucht zeigt sich der Herbstzauber besonders eindrucksvoll. Japanisches Finale in der alten Kaiserstadt Kyoto.
Leistungen
30 Schumann Reisen Treuesonnen
- Fahrt ab/an Haustür
- Linienflug mit Lufthansa nach Seoul und ab Osaka
- Alle Flüge innerhalb Asiens
- 15x Übernachtung, Frühstück im ausgewählten Hotels und Gästehäusern laut Beschreibung
- 14x Abendessen und 8x Mittagessen in ausgewählten Restaurants (regionale Spezialitäten)
- Schumann Reiseleitung, Programm, Schiff, Bahn, Panoramaflug, Eintritt und alle Ausflüge
- halbe Doppelzimmer ohne Aufpreis auf Anfrage
Preise pro Person
| Im Doppelzimmer | 10.489,- |
| Einzelzimmerzuschlag | 3.250,- |
| Zuschlag 2027 | 500,- |
Flüge in Premium Eco und Business auf Anfrage
Alle Flugemissionen werden von Schumann Reisen bei Atmosfair kompensiert.
Fußabdruck
Reiseberichte
Programm
1. Tag: „Einstimmung auf Asien“.
Die Vorfreude ist riesig, da bin ich ganz sicher. Nun endlich geht´s auch los. Wie gewohnt holen wir Sie zu Hause ab. Am Nachmittag starten wir in Richtung Korea.
2. Tag: „Tradition trifft Moderne, trifft Landschaft“.
Am Morgen landen wir in Seoul. Die Hauptstadt präsentiert sich hochmodern. Hoch ragen die gläsernen Wolkenkratzer gen Himmel. Erste Eindrücke vom Leben in Korea. Mittels Reisebus ins Bergland Koreas. Der Seoksan Nationalpark ist unser Ziel. Tiefe undurchdringliche Felsschluchten, steile Berghänge und dichte Mischwälder prägen das Bild. Beste Voraussetzungen für die legendäre Färbung im Herbst. Märchenwald Teil 1. Zwei Nächte in der Kensington Lodge direkt im Nationalpark.
3. Tag: „Bunt sind alle Wälder“.
Die Koreaner lieben ihren Berg Seoroksan. Die Felsen schimmern blendend weiß, wie Schnee. Tiefe Taleinschnitte prägen die Szenerie. An den Hängen unterhalb leuchten die Ahornbäume im tiefen rot, dazwischen gelber Gingo und immergrüne Zedern. Was für ein Naturschauspiel. Entdeckungen per Bus, Seilbahn und zu Fuß. Und zwischendurch natürlich immer wieder kulinarische Genüsse, versteht sich.
4. Tag: „Grenzgänger“.
Der ab 1950 wütende Korea-Krieg hinterließ die Halbinsel gleichermaßen zerstört, wie zerrissen. Bis heute ist Korea das einzige noch verbleibende geteilte Land der Welt. Seit nunmehr 75 Jahren trennt eine unüberwindbare, durch UN Soldaten überwachte demilitarisierte Zone das Land. Grenzübergänge? Fehlanzeige. Telefon oder Post? Fehlanzeige. Zerrissene Familien seit 75 Jahren. Wir besuchen die DMZ, wie die entmilitarisierte Zone zwischen dem Norden und dem Süden Koreas heißt. Jüngere Geschichte und Gegenwart hautnah. Nach diesen ernsten Themen folgen heitere. Unser koreanisches Finale spielt in Seoul, einer der modernsten und größten Städte der Welt. Südkoreas Hauptstadt. Mit 555m Höhe gehört der Lotte World Tower zu den höchsten Wolkenkratzern der Welt. Hier oben residieren wir im neuesten und besten Hotel Koreas. Das Signiel bietet Ausblicke, die Sie nie wieder vergessen.
5. Tag: „Seoul: Glasfassaden und Kaiserpaläste".
Es gibt fünf Paläste in der Hauptstadt. Den größten und repräsentativsten, Gyeongbokgung sowie den als „koreanischsten“ geltenden Changdeokgung, der auch UNESCO-Welterbe ist; besuchen wir. Gleich daneben wachsen avantgardistische Wolkenkratzer gen Himmel. Der TV Turm überragt alle, selbst "unseren" World Tower, denn er steht auf dem Gipfel des Berges Namsan. Hier oben erleben wir den Sonnenuntergang über den Bergen und der Stadt. Und genießen ein einzigartiges Koreanisches Dinner.
6. Tag: „Nach Hokkaido“
und zwar ganz in den Norden der Insel, ans Ochotskische Meer führt uns die heutige Etappe. Von Seoul aus per Flieger in den Japanischen Norden, genauer gesagt auf die Halbinsel Shiretoko. In der Sprache der einheimischen Ainu heißt das so viel wie "das Ende der Welt", nun das ist es nicht aber das Ende Japans nach Norden schon. Im Südwesten liegt Wladiwostok, weiter nördlich kommen die Kurilen und dahinter beginnt die Beringsee, die Russland von Alaska trennt. Sie finden hier im Nordosten Hokkaidos eine absolut unberührte Natur! Das Zentrum der Halbinsel bestimmt eine vulkanische Berglandschaft. Hier sind die Braunbären zu Hause, übrigens die größte Population weltweit. Im Meer tummeln sich Wale; Riesen Fischuhus und Riesenseeadler gehen auf Fang. UNESCO Weltnaturerbe! Wir wohnen zwei Tage im Kyoanagi Shiretoko. Hier haben Sie die Wahl zwischen typisch japanischen oder westlich eingerichteten Zimmern. Alle mit phantastischem Blick aufs Meer.
7. Tag: „Bären und andere Tiere“.
Der Braunbär ist das Symboltier von Shiretoko und wurde von den Ureinwohnern der Halbinsel zugleich verehrt und gefürchtet. Wenn das Wetter es zulässt gehen wir am Morgen zunächst per Boot auf "Bärenjagd". In der Rusha Bucht tummeln sich häufig Mütter mit ihren Bärenkindern. Am Nachmittag fahren wir hinein in die majestätische Berglandschaft. Bären, Hokkaido-Füchse und Sikahirsche, stille Gebirgsseen und dichte Wälder - Fotomotive ohne Pause.
8. Tag: „Hokkaido".
Am Morgen starten wir zu unserer Über – Landpartie. Vom äußersten Norden bis nach Sapporo. Immer wieder spannende Ausblicke und Panoramen. Zwischendurch gemeinsames Mittagessen. Von Sapporo aus fliegen wir in die größte Metropole der Welt. Tokio bis zu 38 Millionen Menschen - je nach Wertung was nun alles zur Metropole gehört - leben hier. Und dennoch, die Kultur des Landes bestimmt, dass es in der Stadt geordnet und rücksichtsvoll zugeht – Hut ab an dieser Stelle. Tokio begeistert nicht nur mit seiner Einwohnerzahl, die Stadt hat an jeder Ecke Faszinierendes zu bieten. Hier traditionelle Schreine und Tempel, dort hypermoderne Stadtteile, in denen es vor Technik und elektronischen Spielereien nur so wimmelt. Wir wohnen im Park Hotel ganz oben im Shiodome Media Tower inmitten der City. Panoramablick inklusive.
9. Tag: „Tokio Abenteuer".
Vom Architekturfreak bis zum Zen-Romantiker, Sie kommen auf Ihre Kosten, versprochen. Tokio gleicht einem Mosaik aus einigen großen und unzähligen kleineren Steinchen. Schönes und Merkwürdiges, Geschichtsträchtiges und Hypermodernes. Sie werden auf unseren Streifzügen Schreine, Tempel, Denkmäler und andere Dinge entdecken, die kein Reiseführer verzeichnen kann, kleine Dinge, die nicht als wichtig gelten, aber für manchen die eigentlichen Attraktionen der japanischen Hauptstadt darstellen. Sie fallen nicht sofort ins Auge, sie wollen aufgespürt werden zwischen den Wolkenkratzern, Hochspannungsmasten und knallbunten Plakatwänden. Stürzen wir uns also hinein, ins Tokioer Leben. Sie werden überrascht sein. Entdeckungen aus vielfältigen Blickwinkeln. Und auch der Japanische Nationalsport, Sumo, wird eine Rolle spielen.
10. Tag: „Heiliger Berg".
Gewaltig und dominant streckt sich der Fuji-San gen Himmel. Der Vulkan ist mit 3.776 Meter Höhe der höchste Berg Japans und gehört zum UNESCO Weltnaturerbe. Schon aus weiter Ferne ist der schneebedeckte Gipfel des mächtigen Vulkans auszumachen. Seine erhabene Schönheit und die ebenmäßige Struktur seines Kegels lassen die Menschen seit Jahrtausenden ehrfürchtig zu ihm aufblicken. Der Fuji-San wird von der japanischen Bevölkerung als heiliger Berg verehrt und ist selbst von Tokio aus zu erkennen. Unterwegs Mittagessen.
11. Tag: „Japanische Alpen".
Bahnfahren in Japan ist ein eindrucksvolles Erlebnis. Egal ob Metro, Bummelzug oder Shinkansen, der Hochgeschwindigkeitszug von Japan. Pünktlich auf die Sekunde, pieksauber (hier könnten Sie vom Fußboden essen) und zentimetergenau (die Einstiegstür hält genau da wo Sie stehen) - das haben Sie so garantiert noch nirgends erlebt. Daher heute per Shinkansen von Tokio nach Nagano in die Japanische Bergwelt. Weiter in das Kanbayashi Senbukaku, einem typisch Japanischen Gästehaus, Ryokan genannt. Übrigens dem zweifelsfrei schönsten Ryokan in den Bergen. Hier steigt selbst der Kaiser von Japan ab. Da wohnen wir die nächsten drei Tage. Von hier aus ist es nur einen Spaziergang weit zu den weltberühmten Schneeaffen der Alpen. Zur Begrüßung mehrgängiges Japanisches Gourmet Menü.
12. Tag: „Explosion der Farben“.
Tief schneidet sich der Kurobe Bergfluß in die Schlucht. Wie ein riesenhaftes V ragen die Berghänge in den Himmel. Die Kurore Schlucht ist Japans tiefste und engste. Dichte Bergwälder bedecken die Flanken. Jetzt im Oktober hat der Herbst die Landschaft verzaubert. Die Ahornbäume sorgen für die intensiven Rottöne, als würden die Berge "brennen". Allein an Ahornbäumen gibt es in Japan mehr als 50 Arten. Doch das ist noch nicht alles, zum knallrot kontrastieren Scheinzypressen und Zedern in unterschiedlichen Grüntönen. Dazwischen Gingobäume in knalligem Gelb. Wir starten früh in den Tag – unsere Überquerung der Japanischen Alpen steht an. Per Bus und Bahn bis hoch hinauf und wieder hinunter. Spektakuläre Bilder garantiert! Am Abend zurück zum Gaumenschmaus im Kanbayashi Senbukaku
13. Tag: „Schneeaffen"
Die Affen von Jigokudani, dem „Höllental“, sind inzwischen weltberühmt und ihr Verhalten wird seit Jahrzehnten von Biologen dokumentiert. 1963 wurde das erste Affenweibchen beim Baden in der heißen Quelle beobachtet. Schnell machte dies unter den anderen Affen die Runde und immer mehr Tiere folgten ihr ins wohlig warme Wasser. Seitdem ist das Baden und die Körperpflege eine der Lieblingsbeschäftigungen der Schneeaffen vom Höllental. Wir besuchen Sie heute, die Rotgesichtmakaken, wie die zutraulichen Affen korrekt heißen. Am späten Nachmittag feiern wir das Bergfinale auf der Sora Terrasse, auf 1.770m Höhe. Die weltweit größte Gondel bringt uns hinauf.
14. Tag: „Bergdörfer".
Am Morgen machen wir uns auf den Weg gen Südwesten. Zunächst jedoch nochmals hinein in die Bergwelt. Der Besuch des Dorfes Shirakawago gleicht einer Reise in die Vergangenheit. Alte traditionelle Bauernhäuser, deren Strohdächer an betende Hände erinnern, prägen das Dorfbild. Shirakawago liegt eingebettet in eine herrliche Naturlandschaft im Flusstal des Shogawa. Von satten grünen Wäldern umgeben, sind die kleinen Bauernhäuser perfekt der Umgebung angepasst. Hier verbringen wir unsere Mittagspause. Später am Nachmittag weiter bis nach Kyoto, in die alte Kaiserstadt. Hier feiern wir unser Japanisches Finale der Reise. Wir wohnen im Tempelbezirk im Hotel Four Seasons. Nur das Beste für unsere Gäste - besonders zum Reisefinale.
15. Tag: „Kyoto".
Die Japan Expertin Juliet Winters Carpenter sagte einmal: "Tokio ist vielleicht Japans Hauptstadt, aber Kyoto ist sein Herz und seine Seele". Das trifft es haargenau. Die Stadt, umgeben von Hügeln, die mit Rotkiefern und Bambus bewaldet sind, ist wie ein Schachbrett in die Landschaft gezeichnet, ganz nach dem Vorbild von Chang’an, der chinesischen Hauptstadt der Tang-Dynastie. Als „Florenz des Fernen Ostens“ bewahrt Kyoto stolz seine alten Bräuche. Tempel, Geishas, Teeschalen - der Mythos der alten Kaiserstadt Kyoto scheint unveränderlich. Dabei ist High-Tech-Gegenwart dort mindestens genauso präsent: manchmal grotesk hässlich, mal wunderschön, aber immer spannend.
16. Tag: „Tempel, Schreine und Japanische Gärten“.
Goldene Papierlaternen tauchen den nächtlichen Innenhof des Shinto-Schreins in sanfte Lichtschimmer. Das Wasser des Brunnens, an dem sich tagsüber gläubige Japaner vor dem Gebet die Hände waschen, plätschert ungestört aus dem bronzenen Drachenmaul des Wasserspeiers in ein Steinbecken. Eine junge Frau im Anzug mit streng zurückgebundenem Haar stellt ihren Aktenkoffer leise neben einen der Holzaltäre. Sie klatscht kurz in die Hände, um sich die Aufmerksamkeit der Götter zu sichern, und senkt dann im Gebet den Kopf. Nirgendwo in Kyoto ist der Geist der alten Kaiserstadt so greifbar wie in den hunderten Tempeln und Schreinen. Im Shiramine-Schrein schüttelt ein kühler Windstoß Herbstblätter von den Ästen und lässt die Papierlampions flackern. Den ganzen Tag bleibt heute Zeit, die Seele zu verstehen. In Tempeln, Schreinen und den einzigartigen Gärten. Menschen und Natur beobachten, in sich gehen, reflektieren. Am Abend folgt ein kaiserliches Menü. Wir werden Kyoto vermissen.
17. Tag: „Sayonara"
Noch bleibt ein wenig Zeit für Ihren persönlichen Rückblick auf Kyoto, auf Japan und auf Korea – kurz gesagt auf diese außergewöhnliche Reise. Am Nachmittag starten wir dann gen Westen. Aus dem Land der aufgehenden Sonne in unsere Heimat. Nach Hause wollen (müssen) wir heute. Am Airport steht Schumann Reisen für uns bereit. Gemeinsame Rückfahrt in Ihren Wohnort. Nochmals Rückblick auf einzigartige Wochen in Korea und Japan, Erinnerungen an tolle Menschen, einzigartige Geschichte und fantastisches Essen - an eine Schumann Traumreise eben.