Reisen

Senegal & Gambia: zwischen Dünen und Meer

TRAUMHAFTE LANDSCHAFTEN – EXOTISCHE TIERE – SPANNENDE GESCHICHTE(N)

Inhalt

    Übersicht

    So etwas wie ein Geheimtipp sind diese beiden Westafrikanischen Länder schon. Gambia, das kleine Land am gleichnamigem Fluss und gänzlich vom großen Nachbarn Senegal umschlossen. Sie begegnen enorm kontrastreichen Landschaften. Im Norden zeigt sich das Land karg, teilweise wüstenartig. Weiter im Süden bestimmt der Gambia Fluss und die Feuchtgebiete der Mündungsarme die Szenerie. Kleine ursprüngliche Dörfer wechseln sich ab mit Städten und riesigen Metropolen. Die Millionenstadt Dakar, Ausgangspunkt Ihrer Reise, ist eine der am schnellsten wachsenden Hauptstädte Afrikas. Die Einwohnerzahl hat sich in den letzten 100 Jahren verdreißigfacht. Klar prägen da auch hochmoderne Glaspaläste das Stadtbild. Nur eine Bootsfahrt entfernt bietet sich auf der Insel Gorée ein völlig anderes Bild. Im Norden des Senegal reichen gewaltige Dünen bis ans Meer. Afrikas Tierwelt, zumindest einem Teil davon, begegnen Sie im Fathala Wildlife Resort. Dann überqueren wir die Grenze nach Gambia. Hier besuchen wir das kleine Dorf Juffure. Kunte Kinte, eine der Hauptfiguren aus Alex Haleys Roman „Roots“, wurde wohl hier geboren und wuchs zum jungen Mann heran. Und hier begann sein Martyrium, seine Reise in die Sklaverei. Natürlich beleuchten wir die Geschichte der Sklaverei hier in Westafrika ausführlich. Von der üppig grünen Landschaft des Gambia Rivers schließlich an die Gestade des Atlantik. Mangroven und feine Sandstrände bestimmen hier die Szenerie.

    Leistungen

    15 Schumann Reisen TreueSonnen

    • Fahrt ab/an Haustür zum Flughafen Frankfurt
    • Flug mit Lufthansa-Brussels Airlines nach Dakar und ab Banjul
    • 8x Übernachtung, Frühstück und Abendessen in ausgewählten Hotels und Lodges
    • 5x Mittagessen in ausgewählten Restaurants und Gasthäusern
    • Schumann Reiseleitung, Eintritte, Bootsfahrten, Jeep und Transfers laut Programm
    • halbes Doppelzimmer ohne Aufpreis auf Anfrage

    Preise pro Person

    im Doppelzimmer 3.749,-
    Einzelzimmerzuschlag 650,-
    Verlängerungstage auf Anfrage

    Termine

    15.10. - 24.10.2026

    Buchung anfragen

    Fußabdruck

    75 kg
    Im Durchschnitt je Gast und Reisetag

    Programm

    1. Tag: „Westafrika“

    – unser Reiseziel, erreichen wir per Flug über Brüssel. Am Morgen holen wir Sie wie gewohnt zu Hause ab. Gemeinsam mit Ihrem Reiseleiter nach Frankfurt zum Flughafen. Schon am späten Nachmittag landet unser Flug in Dakar, der Hauptstadt des Senegal. Hier im Pullmann Hotel wohnen Sie die nächsten 3 Tage.

    2. Tag: „Dakar und Insel Gorée“.

    Die westlichste Stadt Afrikas hat eine bewegte Geschichte. Im 15. Jahrhundert entdeckten portugiesische Seefahrer die Bucht. Heute hat die Metropole eine Bevölkerung von rund 2 Millionen Einwohnern und ist damit die größte Stadt des Senegal. Fliegende Händler, die mitunter den ganzen Bürgersteig in Beschlag nehmen, verwandeln die Stadt in einen riesengroßen Flohmarkt. Gleich daneben ragen Wolkenkratzer gen Himmel. Auf riesigen Werbetafeln wird für die neuesten Handys oder Modelle europäischer Automobilhersteller geworben. Wieder nur ein Steinwurf entfernt bieten Fischer Ihren Fang den Hausfrauen an. Eine Stadt voller Kontraste, ein kultureller und sozialer Schmelztiegel. Am Nachmittag ganz andere Eindrücke. Kinder planschen im Hafenbecken, Autos sind verboten: Die Menschen von Gorée führen ein gemütliches Leben. Bunte Kolonialhäuschen, Baobab-Bäume und Palmen, dafür keine Autos - die Idylle der Insel steht im Kontrast zu ihrer düsteren Geschichte. Lange galt Gorée als Sklaveninsel, über die jedes Jahr viele tausend Menschen aus ganz Afrika als Arbeiter nach Nordamerika verschifft worden sein sollen. Historiker haben die Bedeutung der Insel für den Sklavenhandel inzwischen stark relativiert, doch die Symbolhaftigkeit und der Mythos hat wenig von seiner Anziehungskraft eingebüßt. UNESCO-Weltkulturerbe ist die Ile de Gorée deshalb, weil der Besucher hier quasi durch die Jahrhunderte der westafrikanischen Kolonialgeschichte spaziert. Zeit für ein Bad im Atlantik bleibt auch – den ganzen Tag heute auf der Insel. Erst zum Abendessen kehren wir in unser Hotel in Dakar zurück.

    3. Tag: „Dünen am Meer“.

    Die Dünen können eine Höhe von 40 bis 50 m erreichen. Der Sand mit ockerfarbenen Tönen, sogar rot, ist sehr fein. Es gibt fast keine Vegetation. Wir sind unterwegs zur Dünenlandschaft von Lompoul. Es geht in Senegals Norden. Einige dieser Wanderdünen werden bis zu 50 m hoch. Hier inmitten der wüstenähnlichen Landschaft schlagen wir unser Quartier auf. Wir wohnen in traditionellen berberzelten, nur etwas komfortabler für uns Reisende eingerichtet. Die Ecolodge de Lompoul ist unser heutiges zu Hause. Kameltour in den Sand. Eine Nacht unterm Wüsten Sternenhimmel. Hier wohnen wir in festen Einzel- oder Doppelzelten, ausgestattet mit Duschen, Toilette und Betten.

    4. Tag: „Vom Sand zum Delta“.

    UNESCO Welterbe - da wo sich die Flüsse Sine und Saloum vereinen. Im Paradies der Vögel finden Menschen als Krabben- und Muschelfischer ihr Auskommen. Die Fischer wollen wir besuchen und die zahlreichen Vögel ebenso. Per Boot auf den Wasserläufen des Delta. Am Abend dann weiter in die Fathala Wildlife Lodge. Abendessen und Übernachtung für die nächsten beiden Tage.

    5. Tag: „Nashorn, Giraffe & Co“

    – dazu noch Wasserböcke, Pferdeantilopen und riesige Elands, Zebras und unzählige bunte Vögel. Ein Kaleidoskop der Afrikanischen Tierwelt. Im offenen Jeep gehen Sie heute auf Tierbeobachtung. Zwischendurch köstliches Mittagessen in der Lodge. Zeit für den Pool bleibt auch. Ein wunderbarer Tag im Afrikanischen Busch.

    6. Tag: „Geschichte(n) des Sklavenhandels“.

    Am frühen Morgen brechen wir nach Gambia auf. Die Dörfer Juffure und Albreda, sowie James Island sind unser Ziel. Zwölf Jahre recherchierte US-Autor Alex Haley die Geschichte seiner Familie -- zurück bis zum Urahn Kunta Kinte, der im 18. Jahrhundert als junger 17-jähriger Mann aus Afrika verschleppt worden war und als Sklave auf den Plantagen Virgians landete. Haleys »Roots« wurden 1976 in den USA ein Superbestseller, die Fernseh-Verfilmung einer der größten TV-Erfolge. In Juffure leben noch Nachkommen der Kintes in 8. Generation. Besuch bei Fatouh Kinte. James Island liegt gleich gegenüber, eine Insel, mitten im Strom. Wer James Island besaß, dessen Kanonen kontrollierten den gesamten Schiffs- und Bootsverkehr auf dem Gambia. Die Engländer hatten auf der Insel ein schwer bewaffnetes Fort errichtet, die Rohre seiner rostigen Kanonen sind noch immer auf die Ufer gerichtet, es gab viele Gefechte um diesen strategisch so wichtigen Ort für den Sklavenhandel. Heute schlafen die Ruinen des Forts unter den ausladenden Ästen hoher Baobab-Bäume den dunklen Schlaf der Geschichte. Ein Schlaf voller Albträume. Tausenden Unglücklichen wurde auf James Island das Brandzeichen ihrer neuen, weißen Herren in das Fleisch gebrannt wie einem Stück Vieh. Heute heißt die Insel Kunta Kinte Island und gehört zum Weltkulturerbe. Eine der bedrückendsten und grausamsten Geschichten der Menschheit. Über die große Brücke erreichen wir Gambias Süden. Die AbCa's Creek Lodge liegt direkt an einem der zahlreichen Ausläufer des Gambia.

    7. Tag: „Land, Leute & tausende Vögel“.

    Natur pur den ganzen Tag. Dazu ein Besuch in der Schule im Dorf. Gemeinsames Mittagessen bei einer Fischerfamilie. Dann begeben wir uns auf Bootstour auf den verschlungenen Kanälen, die zum Gambia River gehören. Mehr als 550 Vogelarten leben hier. Dazu kommen unzählige Zugvögel die aus Europa hier überwintern. Spannende Momente am Fluss.

    8. Tag: „Mangroven und Fischer“.

    Mangrovenwälder gehören zu den wertvollsten Ökosystemen der Erde. Mit ihrem verflochtenen Wurzelsystem sind sie der Lebensraum unzähliger Meerestiere, haben eine hohe kulturelle und wirtschaftliche Bedeutung, speichern große Mengen CO2 und sichern auf natürliche Weise die Küste gegen Erosion und die Wucht tropischer Stürme. Im Südwesten Gambias finden wir diesen einzigartigen Schatz des Planeten. Bootstour entlang ausgedehnter Mangroven. Wasservögel und Schildkröten, Kaimane kreuzen unseren Weg. Zu Mittag begeben wir uns an den Strand. Frischen Fisch und allerlei andere Köstlichkeiten. Auf dem Weg zu Ihrem finalen Beach – Hotel besuchen wir noch eines der traditionellen Fischerdörfer. Bunte Bilder und spannendes Gewimmel. Im „Tamala Beach Resort“ mitten am feinen Sandstrand des ghanaischen Atlantiks wohnen Sie die nächsten beiden Tage – oder falls Sie verlängern möchten auch länger.

    9./10. Tag: „Vom Strand nach Hause“.

    Sanft plätschern die Wellen des Atlantischen Ozeans an den weiten Sandstrand. Ihr finales Urlaubsdomizil verfügt natürlich auch über einen Pool, einen wundervollen Garten und großartige Bars und Restaurants. Zeit für Genuss und Beach. Erst am Abend beginnt Ihre Rückreise. Über Brüssel zurück nach Deutschland und dann ab Frankfurt per Reisebus nach Hause. Das Afrikanische Bilderbuch schließt die Seiten – Ihre Erinnerungen bleiben.

    Impressionen

    Bewertungen

    Reise-Qualität

    4.7 / 5

    Weiterempfehlungsrate

    5 / 5

    Besser als andere Anbieter?

    4.3 / 5

    Beschreibung der Reise

    5 / 5

    Beratung vor der Reise

    4.3 / 5

    Haustürabholung

    5 / 5

    Unser Reiseleiter

    5 / 5

    Buspilot

    5 / 5

    Sehenswürdigkeiten

    5 / 5

    Höhepunkte auf der Reise

    5 / 5

    Route der Reise

    5 / 5

    Zuverlässigkeit

    5 / 5

    Reiseunterlagen

    4.7 / 5

    Qualität der Hotels

    4.3 / 5

    Lage der Hotels

    4.7 / 5

    Speisen und Getränke

    5 / 5

    Anteil an frei verfügbarer Zeit

    4.7 / 5

    Preis- Leistungsverhältnis

    4.3 / 5

    Service im Bus

    4.3 / 5

    Komfort auf Reisen

    3.7 / 5

    Bewertungen filtern

    Entdeckungstour Westafrika

    24.03.2024 von Gast auf Reisen

    Die beiden Länder Westafrikas sind ein Geheimtipp. Ich bin von der Reise sehr begeistert und finde, dass sich die beiden Länder sehr gut ergänzen und eine interessante Mischung und Einstiegsvariante für Westafrika bieten. Wer die big five im Rahmen einer Safari sehen möchte, ist im östlichen und südlichen Afrika besser aufgehoben. Wer jedoch verschiedene Kulturen kennenlernen möchte und den Kontakt zur einheimischen Bevölkerung nicht scheut, wird mit sehr herzlichen und intensiven Momenten belohnt. Das spannende an dieser Reise war das stimmige Verhältnis von Natur, Kultur und Geschichte hier insbesondere zur kolonialen Vergangenheit. Bootsfahrten in wunderbarer, noch intakter Natur sorgten für entspannten Genuss. Sehr angenehm war, dass die Besuchspunkte nicht touristisch überlaufen waren. Sehr authentisch war der Besuch einer senegalesische Familie im Dorf. Umringt von einer großen, unglaublich herzlichen Kinderschar haben wir gemeinsam gekocht und zu Mittag gegessen. Durch die Überlandfahrten bekam man einen Eindruck von Alltagsleben der Menschen. Man hat so viele unauslöschliche Eindrücke in sich aufnehmen können. Besonderes Lob gilt unserm deutschsprachigen Guide Buba. Von ihm haben wir viele Informationen zu Land und Leuten erhalten. Mit unserem Fahrer konnten wir uns absolut sicher fühlen. Beide waren ein eingespieltes Team und sehr angenehme Begleiter. Darüber hinaus trugen die professionelle Vorbereitung und Begleitung durch Herrn Thomas Schumann sowie die äußerst sympathischen Mitreisenden zum Gelingen bei. Die ausgewählten Unterkünfte waren ausgewogen. Sehr schön und luxuriös war die „Fathala Lodge“ im Senegal. Dem ggü. hat mir unser Strandhotel „Tamala Beach“ in Gambia, insbesondere von der Zimmerausstattung her, nicht gefallen. Um den Fahrkomfort zu verbessern, wäre der Einsatz eines größeres Fahrzeuges wünschenswert. Fazit: Die Reise bleibt unvergessen und ich bin dankbar dort gewesen zu sein. Danke auch an das gesamte Schumann-Team, die als gute Geister im Hintergrund helfend zur Seite standen, wie z.B. in unserem Fall die streikbedingten Flugumbuchungen geregelt haben. Und letztlich hoffe ich, dass uns Herr Schumann auch weiterhin mit einzigartigen Afrika-Reisen überrascht. Vielen Dank!!!!

    24.03.2024 von Peter Knopf

    Das Auto in Senegal war zu klein

    12.03.2024 von Wolfgang Schnabel

    Sehr interessante und Abwechslungsreiche Reise .Sehr gute Betreung durch Thomas Schumann. Ein kleines Manko war der Kleinbus auf der Rundreise.