Georgien: Zwischen Kaukasus und Schwarzem Meer

WILD – WARMHERZIG – WUNDERBAR
2 Wochen vom Feinsten

Übersicht

Georgien – in kaum einem anderen Land der Erde findet man solch eine landschaftliche und kulturelle Vielfalt auf engem Raum. An der Nahtstelle zwischen Europa und Asien gelegen, ist diese Region über Jahrhunderte immer bedeutsam für die gerade Herrschenden gewesen. Ob Griechen, Perser, Römer oder Russen, sie alle haben Zeugnisse ihrer Kultur, ihrer Kunst und Religion hinterlassen. Der Reichtum an Sehenswürdigkeiten, religiösen Stätten und Denkmälern macht Georgien zu einem äußerst interessanten Reiseziel. Georgien ist eines der ältesten Siedlungsgebiete der Menschheitsgeschichte, das Christentum hat über knapp zwei Jahrtausende eine Fülle bedeutender Sakralbauten hinterlassen. Entdecken und Erleben Sie mit uns Felsenklöster und Höhlenstädte, die bunte Hauptstadt Tiflis, Weinkultur in Kachetien und wilde Landschaften im Kaukasus. Darüber hinaus ist eine Freude, die herzliche Gastfreundlichkeit der Georgier zu erleben.

Programm

1. Tag: „Abflug gen Osten“. Wie gewohnt beginnt Ihre Reise vor Ihrer Haustür. Diesmal erst am frühen Nachmittag. Wir fahren zum Flughafen nach München und starten am späten Abend nach Georgien. Nach 4 Stunden Flug landen Sie am nächsten Tag frühmorgens in Tiflis.

2. Tag: „Die Georgische Heerstraße“. მოგესალმებით - mogesalmebit – Willkommen in Georgien. Freundliche Menschen begrüßen uns, sogar am frühen Morgen, das wird als erstes auffallen. Und so machen wir uns auf den Weg ins Abenteuer Georgien. Und es beginnt auch abenteuerlich – die legendären Serpentinen der Georgischen Heerstraßen schlängeln sich hinauf in den Kaukasus. Hinter jeder Kurve warten neue atemberaubende Aussichten. An den Straßenrändern halten Straßenhändler ihre Waren bereit. Rinder laufen auf der Straße herum. Unterwegs versorgen wir uns mit leckerem Frühstück. Dann kommen die ersten schneebedeckten Gipfel des Kaukasus in Blick. Rechtzeitig zum leckeren Mittagessen ist Stepanzminda erreicht. Im gemütlichen Rooms Hotel, einer urigen Berglodge, wohnen Sie die nächsten Tage. Gegenüber reckt sich der Gipfel des Kazbegi über 5000m in die Höhe. Schnee glitzert in der Sonne. Wer Lust hat kommt mit auf einen Nachmittagsspaziergang durch das Bergdorf. Abendessen am Kamin.

3. Tag: „Kirche vor Bergmassiv “. Es ist das Postkartenmotiv schlechthin. Markant zeichnet sich die Gergetier Dreifaltigkeitskirche vor den steilaufragenden Flanken des Kazbegi Gipfels ab. Das Panorama der wilden Berge von Georgien erzeugt eine atemberaubende Atmosphäre der Ruhe und Demut. Die Kuppelkirche ist mit Ornamenten verziert und erzeugt zusammen mit den quadratisch behauenen Steinen der Fassade ein eindrucksvolles Bild. Wir wandern hinauf zur Kirche. Wildblumen blühen auf den Bergwiesen. Immer wieder kreuzen Ziegen den Weg. Die Panoramen sind phänomenal. Alternativ Auffahrt zur Kirche per Jeep, Sie entscheiden selbst. Abendessen und Übernachtung dann wieder in unserer Lodge unten in Stepanzminda.

4. Tag: „Kaukasus: Gipfel und Schluchten“. Der Kaukasus ist wild und ungezähmt. In den Bergdörfern leben die Georgier wie vor Jahrhunderten schon im Einklang mit der gewaltigen Natur. Wir besuchen heute eines der alten Dörfer. Ausflug in die unberührte Bergwelt per Jeep und Helikopter. Gigantische Bilder und spannende Momente – garantiert!

5. Tag: „Vom Berg zum Wein“. Erneut fahren wir auf der Georgischen Heerstraße, diesmal hinab in Richtung Kachetien. Die Festung Ananuri gehört ebenfalls zu den beeindruckenden Fotomotiven des Landes. Ananuri war die Residenz des Fürstentums von Aragwi. Die Burg stammt in den Grundfesten aus dem 13. Jahrhundert und wurde später zur Festung ausgebaut. Mittagessen in Ananuri. Am Nachmittag weiter ins Weinland. Kachetien, das Sonnenland im Herzen Georgiens, bildet das Zentrum einer Jahrtausend alten Weinkultur. Das Weingut Schuchmann ist eines der bekanntesten Weingüter in Georgien. Gegründet wurde es vom deutschen Weinliebhaber Burkhard Schuchmann, der Georgien mit seiner speziellen Weinkultur auf einer Reise zu schätzen lernte. Auf seinem Weingut wohnen Sie die nächsten beiden Tage. Natürlich probieren wir heute auch Schuchmanns Weine, ganz traditionelle aus dem Tonkrug und moderne im Holzfass gereift.

6. Tag: „Wiege des Weinbaus“. Seit Tausenden Jahren werden im Kaukasus Weintrauben in großen, direkt in den Boden eingelassenen Terrakottagefäßen zu Wein vergoren. Die jüngsten archäologischen Befunde verorten die Wiege der Weinkultur in Georgien. Hier hat die Menschheit das Weinmachen erfunden. Jeder kachetische Bauer ist ein Winzer und keltert seinen eigenen Landwein. In tönernen Erdkrügen, den sogenannten "Kwewri" lagert der Wein oft jahrzehntelang im eigenen Weinkeller, dem "Marani", der heilige Ort in jedem Haus. Besuch bei den Weinbauern und Verkostung. Am Abend köstliches Winzer Dinner bei Schuchmann.

7. Tag: „UNESCO Welterbe – Kloster Gelati“. Durch die fruchtbaren Ebenen gen Westen. Immer wieder erfreuen blühende Sommerwiesen am Straßenrand unsere Augen. Dann wird die Landschaft wieder bergiger – die Straße schraubt sich zahlreiche Hügel hinauf und wieder hinab, oft durch dichte, sattgrüne Wälder. Am frühen Nachmittag erreichen Sie das Städtchen Kutaisi. Das Kloster von Gelati zählt zu den bedeutendsten Werken georgischer Kunst und zum Weltkulturerbe der UNESCO. Hier liegen 24 Könige und Königinnen, Bischöfe und heilige Väter begraben, unter anderem König Davit Agmaschenebeli "Der Erbauer", Königin Rusudan und König Bagrat III., der das von Osmanen zerstörte Kloster wieder aufbaute. Die Portale der Kirchen sind reich verziert - im Inneren können Sie wunderschöne Fresken an Wänden und Kuppeln bestaunen. Die ältesten Fresken sind fast 900 Jahre alt. Abendessen im Chateau Gelati bei Wein und Musik – Georgischer Abend also.

8. Tag: „Vom Kloster ans Meer“. Hoch über der Schlucht liegt das Kloster Motsameta. Spektakulär thront es auf einer Klippe über dem Bergfluss Ckalcitela. Spaziergang zu den Kirchlein und Besichtigung. Weiter gen Westen – dann ist das Schwarze Meer erreicht. Batumi, die sicherlich schrägste Stadt Georgiens. Altstadt trifft Las Vegas: Batumi, Stadt der Gegensätze. Einerseits finden sich hier noch viele antike Gebäude wie die Römerfestung Gonio und wuchtige Bauwerke aus der Sowjetzeit, andererseits schießen skurrile Wolkenkratzer, Casinos und Paläste aus dem Boden, besonders am palmengesäumten Primorski Boulevard am Strand des Schwarzen Meeres. Diese Mischung erzeugt eine ganz eigene Stimmung zwischen Las Vegas und Altstadt-Romantik. Und das vor der überwältigenden Bergkulisse des Kleinen Kaukasus. Die nächsten 3 Nächte wohnen Sie im „Legend“ direkt an der Schwarzmeerpromenade.

9. Tag: „Nationalpark“. Unweit Batumis erstreckt sich der Mtirala-Nationalpark auf über 1300m Höhe. Dichte Mischwälder bestimmen das Landschaftsbild. Kleine Wasserfälle rauschen hinab. Am Himmel kreist ein Adler. Und mit etwas Glück können Sie im dichten Wald Braunbären sehen. Am Nachmittag zurück in Ihrem Hotel in Batumi.

10. Tag: „Schwarzes Meer“. Den Tag verbringen Sie nach Lust und Laune. Promenieren oder ein Bad im Meer? Sonne genießen und von Georgischen Köstlichkeiten kosten – einfach Urlaub!

11. Tag: „Vom Schwarzen Strand in die Hauptstadt“. Am Morgen nach Magnitti. Hier besteht der Strand aus feinem, tief schwarzem Sand. Ein pittoresker Anblick. Gegen Mittag folgt dann die letzte, etwas längere Etappe – wir fahren nach Tiflis, in die Georgische Hauptstadt. Hier wohnen Sie die nächsten beiden Tage im Marriott Grand Hotel. Köstliches Abendessen im Innenhof.

12. Tag: „Tiflis oder Tbilissi“. Die Hauptstadt Georgiens ist ein echter Geheimtipp. Die Stadt blickt auf eine lange und bewegte Geschichte zurück. Araber, Perser, Byzantiner, Osmanen oder Russen – alle hinterließen ihre Spuren. Spannender Stadtspaziergang mit Georgischen Spezialitäten zu Mittag. Die georgische Hauptstadt Tiflis wird als „the place to be“ gefeiert. Multikulturelles und multireligiöses Miteinander prägen die Stadt und machen ihren Charme aus. Bröckelnde Fassaden neben Glaspalästen, ultramoderne Architektur neben historischen Häusern.

13. Tag: „Halbwüste und Davit Gareja“. Das Kloster Davit Gareja liegt in der Einsamkeit, an der Grenze zwischen Georgien und Aserbaidschan. Vor 1500 Jahren kamen 13 syrische Missionare nach Georgien, einer von ihnen war der heilige Davit. Er zog sich hierher in die Halbwüste Georgiens zurück und verbrachte hier sein erstes Wunder. Er entdeckte Wasser in der Nähe und ließ es fließen. In einem ausgeklügelten Kanalsystem wird, mit zum Teil verborgenen Kanälen, Wasser in kleinen Zisternen gesammelt und in einer großen Hauptzisterne zusammen geführt. Dass die Mönche in dieser Trockenheit überleben können, ist noch immer ein Wunder. Fahrt durch die Halbwüste und Besuch des Klosters.

14. Tag. „Zurück nach Hause“. Mit dem Flieger nach Deutschland. Eine großartige Reise durch ein kleines und uns so fremdes Land geht zu Ende. Was für Abenteuer, was für spannende Momente und was für großartige kulinarische Genüsse!

Leistungen

15 Schumann Reisen TREUESONNEN

  • Fahrt im Fernreisebus ab/an Haustür, Schumann Reiseleitung
  • Linienflug München – Tiflis - München
  • 12x Übernachtung, Frühstück und Abendessen in ausgewählten Hotels laut Beschreibung
  • Alle Transfers, 5x Mittagessen, Ausflüge, Eintritte und Führungen
  • halbe Doppelzimmer ohne Aufpreis auf Anfrage

Termine

08.06. - 21.06.2022

07.09. - 20.09.2022