Sommerschlösser: Königliches Dänemark

Von Kopenhagen bis zur Insel Rømø
Königliches Dänemark

Übersicht

Vor mehr als 1000 Jahren begründet, ist Dänemark die älteste Monarchie der Welt. Ihre Königinnen und Könige zog es immer wieder in eine recht abgeschiedene Ecke, lieblicher und reicher als das restliche Land: nach Nordseeland mit seinen Sandstränden, Küstenwäldern und Schlössern. Unsere neue Sommerreise thematisiert Dänemarks Schlösser ebenso wie die großartigen Naturlandschaften. Während dieses Sommermärchens wohnen, besser residieren wir in zwei altehrwürdigen Schlössern. Das Schloss Kokkedal, unser erstes Etappenziel, liegt in Nordjütland und bietet einen atemberaubenden Blick auf en Lim Fjord. Die erste Hälfte unseres Sommermärchens wohnen wir hier. Kopenhagen und Amalienborg, Fredensborg und das großartige Backksteinschloss Fredricksborg besuchen wir in diesen Tagen. Dann führt uns unsere Reise über den Großen Belt, genauer gesagt über die gigantische Brücke, die die Inseln Seeland und Fünen verbindet. In Odense wandeln wir auf den Spuren von Hans Christian Andersen. Er gilt als bekanntester Schriftsteller Dänemarks. „Die Schneekönigin“ oder „Die Prinzessin auf der Erbse“ – lassen mich sofort an meine Kindheit denken. Hindsgavl Schloss, unser Urlaubsrefugium für den zweiten Teil des Sommermärchens, gehört zu einem alten Gutshof. Es gibt Überreste eines barocken Gartens mit Terrassen, Teichen, Gassen und alten Bäumen aus den 1750er Jahren. Auch Hans Christian Andersen besuchte oft Hindsgavl. Aarhus und Djursland, die Insel Rømø und die Heimat von Lego in Billund sind unsere Ziele hier.

Programm

1.Tag: „Von Rostock nach Gedser“.

Abfahrt am frühen Morgen. Mit unserem Reisebus fahren wir nach Rostock. Die schnelle Dänemark – Fähre bring uns nach Gedser. Gerade mal zwei Stunden dauert die Überfahrt. Weiter dann, wieder mittels unseres Reisebusses, nach Hørsholm. Hier steht Kokkedal Slot. Begrüßung mit Dänischen Spezialitäten zum Abendessen. Ursprünglich erbaut für Königin Sophie Magdalene Anfang des 18. Jahrhunderts. Kokkedal hat eine sehr wechselvolle Geschichte und viele unterschiedlichste Besitzer - wenn Mauern erzählen könnten. Seit etwas mehr als 10 Jahren empfängt es nun Gäste.

2. Tag: „Königliches Jagdgebiet und Friedensburg“.

Jægersborg – hier bliesen in früheren Jahren des Königs Jäger zur Hirschjagd. Die Zeiten der hochherrschaftlichen Tierhatz sind glücklicherweise vorbei, die Hirsche sind geblieben und der zauberhafte Park ebenso. Hier schauen wir uns am Vormittag um. Zu Fuß und per Kutsche. Mittagessen genießen wir im Raadvad Kro – dem alten Gasthof hier. Der Bau von Fredensborg sollte als "Friedensburg" symbolisch einen Schlussstrich unter den Nordischen Krieg setzen. Fredensborg ist eine lebendige Schlossstadt, die sich rund um Schloss Fredensborg entwickelt hat. Das Schloss ist ein wahres Juwel im königlichen Nordseeland und eines der Lieblingsdomizile der dänischen Königsfamilie. Hier verbringen wir den Nachmittag – besonders der Garten ist eine „Wucht“. Abendessen dann wieder im Kokkedal.

3.Tag: „Backsteinschloss Frederiksborg“.

Im Herzen von Nordseeland liegt Hillerød. Frederik II. und später sein Sohn Christian IV. bauten hier um 1600 auf drei Inseln im See eine dreiflügelige Anlage, die inzwischen als bestes Beispiel für nordische Baukunst der Renaissance gilt: Schloss Frederiksborg. 200 Jahre lang nutzten die dänischen Könige das imposante Backsteinschloss mit seinen Fenster- und Türfriesen aus hellem Sandstein und ließen sich in der Schlosskirche salben. Für Durchblick in der dänischen Dynastie sorgt die Nationale Dänische Portraitgalerie im Königsflügel. Immer wieder blicken Christian, Frederik oder Margarethe die Besucher an: sämtliche Königinnen und Könige seit 1500. Werk und Wirken werden mal heroisch, mal humorvoll dargestellt. Fontänen und Springbrunnen bilden die Hauptachse, um die sich auf Terrassen symmetrisch ein Barockgarten erstreckt. Es sei der „edelste Garten Dänemarks“ meinten die Edelleute bei Hofe schon im 18. Jahrhundert. In jüngerer Zeit nach alten Plänen rekonstruiert, schmücken nun wieder 65.000 Buchsbäumchen als königliche Monogramme das Parterre, umgeben von 166 Taxusbäumen im Pyramidenschnitt. 375 Linden und 7.000 Hainbuchen bilden die Bosquette. Was für ein Sommertag!

4. Tag: „Hauptstadt und Königssitz“.

"Alles in Kopenhagen ist Taverne und Vergnügungslokal," notierte einst Theodor Fontane. Fürchterlich falsch lag der deutsche Dichter nicht: Die dänische Hauptstadt liebt es "hyggelig" - gemütlich. Pulsierender Mittelpunkt ist der Rathausplatz. Bänke und Blumenkübel schmücken den länglichen Platz, Straßenkünstler, Gaukler und Geiger unterhalten Passanten, die gelassen das bunte Treiben beobachten. Andere hasten hektisch vorbei, hin zu einer schmalen Gasse, die hinter der Ampel beginnt: der Strøget. Das Gewirr aus Gassen und idyllischen Plätzen bildet die angeblich älteste und längste Fußgängerzone der Welt. Etwas versteckt liegt die schönste Verschnaufpause: der Gråbrødtorv, ein Altstadtplatz, gesäumt von bunten Häusern, Cafés und Restaurants mit Terrassen. Ein mehr als hundert Jahre alter Storchenbrunnen ist das Wahrzeichen der nicht minder attraktiven Alternative Amagertorv: Hier serviert das Café Europa 1989 für viele den besten Caffè latte der Stadt. Am kreisrunden Kongens Nytorv endet der Strøget - und beginnt der "neue Hafen" Nyhavn. Hans Christian Andersen liebte diese Viertel. Auf Motive des „Märchenerzählers“ geht auch die kleine Meerjungfrau zurück. Eines der Wahrzeichen und ein Geschenk der Carlsborg Brauerei an die Hauptstadt. Amalienborg wurde im 17. Jahrhundert gebaut und gilt als wichtigster und schönster Rokoko-Bau Dänemarks.

5. Tag: „Über den Großen Belt“.

Am Morgen verlassen wir nun Kokkedal. Die “Storebæltsbroen” verbindet die Inseln Fünen und Seeland – die Große Belt Brücke ist Europas längste Hängebrücke. Auf Fünen liegt Odense. Hans Christian Andersen wurde 1805 hier geboren, und seine Märchen gehören zur Weltkultur. Obwohl die Märchen schon vor vielen Jahren geschrieben wurden, sind sie immer noch sehr beliebt und regen die Fantasie und die Inspiration von Kindern und Erwachsenen auf der ganzen Welt an. Ich habe viele der Märchen „verschlungen“. Das häßliche junge Entlein, der Tannenbaum oder das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzchen, die Schneekönigin und des Kaisers neue Kleider. Wir besuchen sein Geburtshaus und das neu eröffnete Hans-Christian-Andersen-Haus. Weiter nach Middelfart. Hindsgavl Slot wird unsere Herberge für die nächsten 5 Tage sein. Das bezaubernde Schloss überblickt den malerischen Fænøsund.

6. Tag: „Aarhus und Djursland“.

Aarhus gilt als die zweitglücklichste der Welt! Nicht zuletzt deswegen wird sie deshalb liebevoll "Stadt des Lächelns" genannt. Das Latinerkvarteret ist der älteste und wohl auch charmanteste Stadtteil. Hier bietet sich ein kleiner Bummel an. Den Gamle By - "Die alte Stadt". Hier „reisen“ wir zurück in die Vergangenheit. Spazieren durch wunderschöne gepflasterte Straßen mit historischen Gebäuden und Geschäften. Wir erleben Dänemarks Vergangenheit. Zu den landschaftlich abwechslungsreichsten Gebieten in Dänemark gehört die Halbinsel Djursland im Osten von Jütland. Von Hügeln geprägte Landschaften mit Wäldern und Heiden, feinsandige Strände entlang der Ostseeküste und besondere Naturphänome treffen in Djursland aufeinander. Eines der beeindruckendsten vorzeitlichen Denkmäler Dänemarks ist der Runddolmen Poskaer Stenhus. Das Grüne Museum auf der Halbinsel hat die Landwirtschaft, den Wald, die Jagd und die Esskultur Dänemarks zum Thema.

7. Tag: „Watt, Strand und Seehund“.

Die Insel Rømø ist unser heutiges Ziel. Ein Naturparadies. Im Watt, Prielen, auf Felsen, Mohlen und Buhnen, am Strand oder auch tief im Meer leben Milliarden an Kleinstlebewesen. Die Lebensbedingungen im Wattenmeer sind extrem: Trockenheit, Nässe, wenig Sauerstoff und der hohe Salzgehalt lässt nur Spezialisten überleben. Vögel sind die weithin sichtbarsten Bewohner. Es gibt Wattenmeervögel, die ganzjährig im Wattenmeer von Rømø verbleiben und Zugvögel, die das Wattenmeer als Speisekammer nutzen. Seehunde und Kegelrobben sind die größten Raubtiere hier. Den ganzen Tag widmen wir uns heute der Natur auf und um die Inseln im Dänischen Wattenmeer. Abendessen wieder in unserem Schloss.

8. Tag: „Bauklötze staunen“.

Billund ist ein winziges Städtchen im Süden Jütlands. Dennoch hat es Billund zu internationaler Bekanntheit gebraucht – dank LEGO. Das 1932 gegründete Unternehmen und seine Produkte erfreuen sich bei Kindern weltweit großer Beliebtheit. Der Name Lego ist eine Abkürzung für die dänischen Worte „leg godt“, auf Deutsch etwa: spiel gut. Seit 1949 produziert es die berühmten Legosteine, die schon damals ihren heutigen Nachfolgern sehr ähnlich waren. Und was man daraus alles machen kann schauen wir uns an. Gegen Mittag geht´s zurück zum Hindsgavl Slot. Am Nachmittag bleiben Stunden nach individuellen Wünschen. Abschiedsdinner am Abend – Rückblick auf königliche Tage in Dänemark.

9. Tag: „Flensburg – Hamburg – nach Hause“.

Nun fahren wir weiter heim. Flensburg, hier überqueren wir die Grenze, dann Hamburg, Elbüberquerung. Vorbei an Hannover und Magdeburg nach Hause. Ein Sommertraum geht zu Ende.

Leistungen

10 Schumann Reisen TREUESONNEN

  • 10 Schumann Reisen TreueSonnen
  • Fahrt im Fernreisebus ab/an Haustür
  • 8x Übernachtung, Frühstück, Abendessen wie beschrieben
  • Fähren, Bootsfahrten, Mittagessen, Eintritte wie beschrieben
  • Schumann Reiseleitung und das komplette Exkursionsprogramm
  • halbes Doppelzimmer ohne Aufpreis auf Anfrage

Termine

03.08. - 11.08.2024

 

Preise pro Person

im Doppelzimmer 3297,-
Einzelzimmerzuschlag 1200,-