Portugals spektakuläre Geheimnisse

VOM DOURO – TAL AUF DIE AZOREN

Übersicht

"Es gibt keine schönere und dramatischere Weingegend auf der Welt als das Douro-Tal", sagt Niepoort – und er muss es wissen. Der Winzer ist der charismatische Mittelpunkt der Douro Boys und extrem erfolgreich. Niepoort sorgt sich auch um andere Weingüter, um das Weinland Portugal insgesamt. Von weitem wirken die Terrassen der Weinberge wie Falten in der Landschaft. Das Douro-Tal im Norden Portugals ist nicht nur UNESCO-Weltkulturdenkmal, sondern auch das spektakulärste Weinanbaugebiet der Welt. Auftakt hier im Weinparadies. Von hier aus auf ein Traum Archipel im Atlantik. Ein Hoch auf die Azoren. Vulkankessel mit azurblauen Kraterseen, Wasserfälle im Dschungel, heiße Quellen und Europas einzige Teeplantage auf der Hauptinsel São Miguel. Der höchste Berg Portugals auf Pico, der zweitgrößten Insel des Archipels. Der berühmte Käse auf São Jorge oder Faial als Hotspot der internationalen Segler-Community. Zum Finale bleiben noch Stunden in Porto. Momente zwischen Kathedrale und Portweinhäusern – Douromündung und Atlantikstrand.

Programm

1. Tag: „Bem-vindo! – Herzlich Willkommen ".

Am frühen Morgen holen wir Sie von zu Hause ab. Gemeinsam fahren wir zum Flughafen. Direkter Flug nach Porto. Wir folgen dem Lauf des Douro flussaufwärts, der hier in den Atlantik mündet. Für Portugals Norden ist der Douro eine Lebensader. Die Hügel am Flussufer sind nicht nur von umwerfender Schönheit, sie bescheren den Winzern auch beste Weine. Der Fluss schleppt sein Wasser durchs Tal, eine enge Straße führt in Serpentinen an Reben, Korkbäumen und Wacholderbüschen vorbei. Immer wieder grandiose Ausblicke über das Tal. Quinta da Pacheca ist ein altes Weingut aus dem 18. Jahrhundert. Modernes Design verbunden mit historischem Ambiente und traditioneller Architektur. Sie wohnen inmitten der Weinberge. „Eine der schönsten Quintas im Douro Tal. Exzellente Weine und sehr leckeres Essen.“ schreibt der Spiegel in einem Artikel über den Norden Portugals. Hier wohnen wir die nächsten beiden Tage.

2. Tag: „Der Douro und der Wein“.

Der Fluss, der in Spanien Duero heißt, erstreckt sich 927 Kilometer weit über die Iberische Halbinsel, bevor er in Porto in den Atlantik fließt. Es ist eine Natursensation, tief hat sich der Fluss in die Landschaft hineingegraben, halsbrecherisch türmen sich Tausende Rebterrassen über- und nebeneinander. 250.000 Hektar Granit- und bröckeliges Schiefergestein, aufgetürmt zu steilen Hügeln und Bergen, in welche Terrassen unterschiedlichster Formen gezirkelt sind. Wir entdecken diese einzigartige Kulturlandschaft per Bahn, Schiff und manchmal auch zu Fuß. Wir probieren phantastische Weine und traditionelle Köstlichkeiten, lauschen den Geschichten der Winzer und genießen die würzige Luft.

3. Tag: „Inselparadies".

Gut zwei Stunden Flug und wir landen inmitten des Atlantiks. Sattgrüne Bergrücken und zerklüfteter Küstensaum sind vom Flugzeug aus schon gut zu erkennen. São Miguel ist die größte Insel der Azoren. Hier bleiben wir die ersten 5 Tage unseres Azoren Urlaubs. São Miguels größter Segen ist das wechselhafte Wetter. Meint zumindest Yves Decoster, der vor fast 30 Jahren auf die Insel gezogen ist. Auch wenn das portugiesische Archipel mitten im Atlantik für sein Hoch bekannt ist: Nicht selten fährt man bei strahlendem Sonnenschein los und steht zehn Minuten später im Nieselregen. Kein Wunder also, dass es grünt und blüht im Überfluss. Strelitzien, Rhododendron, Hortensien oder Sommerflieder werben um die Gunst der Betrachter. Zedern und Wacholdersträucher, Farne und Moose soweit das Auge blickt. Die Küste präsentiert sich mal wild und steil, dann säumen wieder feinsandige Strände die Ufer. An einem der Strände, am Sunset Beach, „feiern“ wir unseren Azorenauftakt. Kulinarische Leckerbissen und feine Tropfen. Weiter dann nach Furnas, das grüne Herz der Insel. Hier inmitten eines der schönsten Gärten der Azoren wohnen Sie die nächsten Tage. Das „Terra Nostra Garden“ Hotel wird Ihr Refugium sein.
4. Tag: „Fisch und Mee(h)r“.
Die Südküste – hier liegt auch die Inselhauptstadt Ponta Delgada. Doch vorher genießen wir das Meer. Caloura liegt etwas unterhalb von Agua de Pau und ist bekannt für sein mildes Mikroklima. Hier findet man auf einer Landzunge weit verstreut viele Sommerresidenzen. Auch Wein gedeiht in der Villensiedlung prächtig. Unter einer Felswand liegt ein winziger idyllischer Fischerhafen und ein kleiner Badeplatz (wenn Sie also in die Fluten springen wollen – Badesachen nicht vergessen). Auf einem Felssporn thront das kleine Fischrestaurant Coloura. Hier genießen Sie fangfrischen Fisch aus dem Atlantik und einen fantastischen Blick auf die Brandung. Am Nachmittag bleibt Zeit für Ponta Delgada. Kloster, Kirchen und Herrenhäuser prägen das historische Stadtbild.

5. Tag: „Allerlei vom Land“.

Natürlich prägt das Meer und die stetig heranrollenden Wellen das Antlitz der Inseln. Doch schon wegen des milden und feuchten Klimas hier, gedeiht natürlich allerhand auf dem Land. Nicht nur Blumen und Blüten – Obst und Gemüse, Tee sogar. Das schauen wir uns heute genauer an. Besuch in Porto Formoso. Der kleine Familienbetrieb pflückt und verarbeitet hier den einzigen Bio Tee ganz Europas. Und das in hoher Qualität – versteht sich. Wir schauen uns alles an und probieren natürlich. Die nationale Küche der Azoren ist eine einzigartige Mischung der traditionellen portugiesischen Gerichte und origineller Rezepte. Fisch spielt eine zentrale Rolle, das ist klar. Auch Kräuter und Gemüse gedeihen in Hülle und Fülle. Wir besuchen die Farm „Quinta dos Sabores“. Hier lassen wir uns mit regionalen Inselspezialitäten verwöhnen. Alles frisch auf den Tisch und garantiert lecker. Am Nachmittag bleiben Ihnen noch Stunden für ihr Thermalbad im Hotelgarten. Entspannung pur!

6. Tag: „Kraterseen“

Heute starten wir etwas später – so bleiben Ihnen ganz individuelle Momente im kleinen Paradies. São Miguel umweht eine gewisse Mystik. Zu spüren ist das beim Blick auf den Kratersee Lagoa do Fogo vom Monte Redondo aus, der nicht selten von eilig vorbeiziehenden Wolken verschleiert wird. Der Lagoa Azul strahlt in Hunderten Blau- und Türkistönen. Die Seen sind von unbändiger Vegetation umgeben – wie ein Urwald, undurchdringlich. Am Vigia da Baleia, dem Walaussichtspunkt, halten wir Ausschau nach den riesigen Meeresbewohnern. Doch nicht nur das, einige der spektakulärsten Küstenabschnitte findet man hier im Norden von der Insel. Finale auf São Miguel.

7. Tag: „Bildergalerie der Segler - Horta“

Wir besteigen eines der kleineren Azorenflugzeuge und landen nach einer knappen Stunde in Horta. Hier ganz am Rande Europas, auf der Azoreninsel Faial, leben mehr Kühe als Menschen. Den paradiesischen Frieden stören hier nur die Aktivitäten der Vulkane, die auch die Landschaft verändern - Eruptionen kreierten sogar schon neue Nachbarinseln. Doch dazu später. Zunächst fahren wir an den kleinen aber weltberühmten Hafen. Wale, Steuerräder, Tintenfische schmücken den Beton, ergänzt durch Namen und Jahreszahlen. "Wenn du hier ankommst und nichts auf die Mole malst, hast du bei der Weiterfahrt kein Glück mit dem Wetter", sind sich die hier rastenden Segler sicher. Wer nach Tagen und Wochen unter Segeln glücklich eintrifft, greift - abergläubisch oder nicht - zum Farbtopf und setzt Pinselstriche auf den Beton. So entstand eine einzigartige Sammlung von Kaimauerfresken. Gleich gegenüber, im Hotel do Canal, wohnen Sie die nächsten 4 Tage.

8. Tag: „Vulkane, Walfang und ein Mythos“

Die Wellen des Atlantiks brechen sich mit spritzend weißer Gischt am schwarzen Vulkangestein, Möwen kreisen über den Lavabrocken. Das Blau des Ozeans und das Grün der Weiden sind die dominierenden Farben. Hortensienhecken stehen entlang der Straßen und zwischen den Feldern. Mittagessen am schwarzen Strand. Dann zum Leuchtturm in den Inselwesten. Der dort steht, wo bei dem Ausbruch des Capelinhos-Vulkans das Zentrum lag. Es begann mit einer Welle von Beben, die sich über 15 Tage hinzogen. Gut ein Kilometer vor der Küste entstand am 27. September 1957 durch die Eruptionen des Capelinhos plötzlich eine Insel, die einen Monat später wieder im Meer verschwand. Unterirdische vulkanische Aktivitäten ließen bald eine neue Insel entstehen und versinken. Eine dritte, viel größere, ist schließlich mit Faial verschmolzen und damit um mehr als 2 Quadratkilometer gewachsen. Die Region rund um den Leuchtturm sieht immer noch aus wie eine schwarze Wüste auf einem fremden Planeten - unwirklich schön. Genau hier stand bis dahin eine der größten Walfangstationen Europas – auch dies verschwand. Ein Glück für die Meeressäuger. Zurück in Horta besuchen wir heute „Peter“ – genauer gesagt Peters Café. Waljäger, Hobbysegler, Chansonnier Jacques Brel: Sie alle fanden in der Seemannskneipe Peter eine warme Stube fern der Heimat. Die Kulttaverne auf der Azoren-Insel Faial ist Infobörse, unerschöpflicher Quell für harte Drinks - und ein Hafen im Hafen.

9. Tag: „Azorenwein und Schneeberg“

Mit der Fähre zur Nachbarinsel – Pico: Insel und Vulkan sind untrennbar verbunden. Mit 2.351 m ist er der höchste Berg sowohl der Azoren als auch Portugals. Schwefeldämpfe aus den Fumarolen am Gipfel lassen nicht vergessen, dass der Vulkan noch heute aktiv ist. Schwarze Legesteinmauern aus Lavagestein durchziehen die kleinen Felder und die berühmten Weingärten. Sie schützen vor Wind und speichern die Wärme. Das Weinbaugebiet wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Hier bauen die Winzer seit Jahrhunderten in mühevoller Handarbeit die Trauben für den berühmten Verdelho an, der bis an den russischen Zarenhof exportiert wurde. Natürlich probieren wir davon.

10. Tag: „Porto – mehr als nur Portwein“

Per Flieger zurück aufs Festland. Möwen kreisen am Himmel, sie schreien schrill. Der Geruch von Meer liegt in der Luft. Hier am Ufer des Douros reihen sich alte Häuser den Hang hinauf bis zum Bahnhof. Sie sind Teil von Portos Altstadt Ribeira, die zum Unesco-Weltkulturerbe zählt. Stadterkundung mit Portweinprobe. Am Abend gemeinsames Abschiedsdinner.

11. Tag: „Bummelstunden“.

Am Vormittag bleiben, je nach Flugzeit, noch individuelle Stunden. Porto ist so schön, es lohnt sich nochmal auf eigene Faust loszugehen. Dann beginnt die Rückreise – per Flieger und dann im Reisebus bis nach Hause. Ein großartiger, geheimnisvoller, spektakulärer und einfach einzigartiger Urlaub geht zu Ende. Die Bilder und Erinnerungen bleiben.

Leistungen

10 Schumann Reisen TreueSonnen

  • Linienflug Deutschland - Porto - Deutschland
  • Linienflüge zu und auf den Azoren
  • Fahrt ab/an Haustür inkl. Reiseleitung
  • 10x Übernachtung und Frühstück in ausgewählten Hotels
  • 9x Abendessen und 4x Mittagessen in ausgewählten Restaurants
  • Schumann Reiseleitung, Schiff, Eintritte, Führung, Weinproben, Programm wie beschrieben

1/2 Doppelzimmer ohne Aufpreis

Termine

22.06. - 02.07.2022

Preise

im Doppelzimmer 2989,-
Zuschlag de luxe Zimmer/Juniorsuite 195,-
Kinder bis 16 Jahre 2499,-
Einzelzimmerzuschlag 800,-