Zwischen Rübezahl und Schlossurlaub

Riesengebirge - Schlesien - Hirschberger Tal der Schlösser
6 Tage Schlossurlaub in Schlesien

Übersicht

Eine Region, welche an wechselvoller Geschichte kaum reicher sein könnte. Ein Gebirge, dessen höchste Erhebung auf zwei Staatsgebieten liegt. Ein Tal, was aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Erstmalig haben wir eine Reise im Programm, zwischen Schlesischer Geschichte, dem kleinen Riesengebirge und einem Tal, in dem sich die Schlösser wie Perlen an einer Kette reihen. Wir sind zu Gast im Schloss Fischbach, Zamek Karpniki! Mit unermüdlichem Eifer, detailverliebter Muse zur Einrichtung und einem tadellosen Geschick für Stil und Komfort wurde Schloss Fischbach 2014 als renomiertes Hotel wieder eröffnet. In
Perfektion wurde historisches Ambiente mit stilvollen Wohnkomfort vereint. Ein Rundgang durch die Schlossgänge ist ein Wandel durch die Epochen. Immer wieder entdeckt man Neues. Bei uns war es Liebe auf den ersten Blick.

Programm

1. Tag: „Mit dem Schreyhals durch die geteilte Stadt“.

Wir holen Sie, wie bei jeder Schumann Reise, direkt an der Haustür ab. Dann beginnt Ihre Reise gen Osten. Vorbei an Dresden und Bautzen erreichen Sie gegen Mittag die Stadt an der Neiße. In Görlitz werden Sie schon vom wohl skurrilsten Stadtführer der Stadt begrüßt. Der Schreyhals zeigt Ihnen lustiges, gruseliges und auch etwas ernstes seiner Stadt. Am Nachmittag erreichen Sie das Hirschberger Tal. Mittendrin ein Kleinod, authentisch, strahlend schön und exklusiv für die Schumann Gäste. Sie übernachten in den Zimmern, die einst Königin Marie von Bayern oder die Zarin Alexandra Fjodorovna bezogen. In den historischen Gemäuern wohnen Sie die nächsten sechs Tage. Traumhaft. Die Zimmer sind modern eingerichtet; mal nahezu versteckt hinter unscheinbaren Türchen, mal bringt sie eine knarzende Stiege zu Ihren Gemächern. Am Abend werden Sie im
Gewölberestaurant kulinarisch verwöhnt.

2. Tag: „Heimat der Riesen“.

Kahle Berghöhen, steile Abhänge und schroffe finstere Abgründe machen diese Region so sagenreich. Wir begeben uns auf Rübezahls Spuren. Wenn Anfang Juni der Frühling einsetzt, dann rauscht und tobt das Schmelzwasser zu Tale. Rauschende Wasserfälle begleiten die Fahrt durch das enge Zackental nach Schreiberhau. Wir erreichen die tschechische Grenze bei Harrachov/Harrachsdorf. In Pec pod Snezkou führt die Gondel zum höchsten Gipfel der Sudeten: Auffahrt zur Schneekoppe. Die Zeilen des alten Heimatliedes könnten diesen sagen-umwobenen Ort kaum trefflicher beschreiben: „Oh, mein liebes Riesengebirge, wo die Elbe so heimlich rinnt, Wo der Rübezahl mit seinen Zwergen, Heut' noch Sagen und Märchen spinnt…“. Eben dieses legt Ihnen Rübezahl nun zu Füßen. Am Nachmittag schließt sich der Kreis, sie umrunden die Ostseite und erreichen am frühen Abend wieder das Tal der Schlösser.

3. Tag: „Kulturhauptstadt“.

Einst genoss die polnische Stadt die Aufmerksamkeit eines ganzen Kontinentes. Das sei Ihr gegönnt, schließlich blühte Breslau nach all den Zerstörungen der Kriegsjahre zu einer Schönheit von internationalem Rang. Wir erkunden die Stadt ganz bequem während einer Rundfahrt in der historischen Straßenbahn und blicken in die Vergangenheit Breslaus. Ihr Stadtführer nimmt ebenfalls Platz und begleitet Sie auf der Rundfahrt zwischen Schweidnitzer Straße, Dominsel und Jahrhunderthalle. Pünktlich zur Mittagszeit erreichen Sie den Marktplatz und nehmen Platz in einem der urigen Gasthäuser. Erst am Nachmittag kehren Sie zurück nach Fischbach.

4. Tag: „Karpacz und seine Stabkirche“.

Den Vormittag genießen Sie exklusiv in Ihrem Schloss. Spazieren im Schlossgarten oder ein Bad im historischen Holzzuber. Wer es ruhiger mag, zieht sich in den Blauen Salon zurück oder nimmt Platz im Innenhof. Erst gegen Mittag beginnt Ihre Reise in das Herz des polnischen Riesengebirges, nach Krümmhübel (Karpacz). Wir wandern (wer mag, fährt bequem mit dem Taxibus) gemeinsam zur Kirche Wang, dem unumstrittenen architektonischen Höhepunkt der Stadt. Doch was macht die norwegische Kirche inmitten der polnischen Hügellandschaft? Ein Blick in die Geschichtsbücher verrät, dass der Preußenkönig Friedrich Wilhelm lV. seine adligen Finger im Spiel hatte. Durch ihn fand die Wikinger-Kirchen aus dem 12.
Jahrhundert im Jahr 1844 Ihren Weg nach Polen. Ebenso einmalig wie außergewöhnlich. Am Abend geht es zünftig her.
Bei Musik, Tanz und deftigen polnischen Essen speisen Sie in Rübezahls Reich.

5. Tag: „Friedenskirche und Fürstenschloss“

Die größte Fachwerkkirche Europas ist eine ganz besondere. Die Schweidnitzer Friedenskirche hat nichts, was ein normaler Kirchenbau hat. Doch das nicht ohne Grund. Hier in Schlesien wollte ein katholischer Kaiser die ansässigen Protestanten mit schikanösen Bauvorschriften abschrecken. Auf Ziegel und Steine musste man verzichten, ebenso darauf die Kirchen mit Glücken oder Türmen zu schmücken. Einfach und schnell gebaut sollte sie sein. Dessen zum Trotz dauerte es gerade einmal 10 Monate von der Grundsteinlegung bis zur Kirchenweihe. So beeindruckend wie die Geschichte, so überraschend üppig
ist die Kirche ausgestattet. Sie besichtigen die Kirche, welche sogar auf der UNESCO-Weltkulturerbeliste steht! Mittagsjause dann im Schweidnitzer Rathauskeller. Am Nachmittag eine weitere Perle Schlesiens: Schloss Fürstenstein. Es ist kaum in Worte zu fassen, in welchem Umfang hier renoviert und restauriert wurde, um der wechselvollen und von Plünderungen geprägten Geschichte, ein Ende zu setzen. Heute ist die Besichtigung ein wahres Vergnügen und ein Lustwandeln durch die Epochen unserer Zeit. Am Abend sind Sie zurück in Ihrem Schloss, genießen Sie den letzten Abend beim gemeinsamen Dinner in Zamek Karpniki.

6. Tag: „Gen Heimat“.

Ein letztes Juwel im Hirschberger Tal besuchen Sie am Vormittag. Im Gutsmuseum von Schloss Lomnitz tauchen Sie in die Lebensgeschichten der früheren Besitzer und Ihrer Bediensteten ein. Hier ist das Erwachen im Tal der Schlösser greifbar. Anschließend treten Sie die Heimreise an. Es war eine Reise in die Vergangenheit und in eine wiederentdeckte Landschaft. Sie wohnten in einem der schönsten Schlösser Schlesiens!

Leistungen

8 Schumann Reisen Treue Sonnen

  • Fahrt im Fernreisebus ab/an Haustür
  • Schumann-Reiseleitung
  • 5x Übernachtung und Frühstück im Zamek Karpniki/Schloss Fischbach
  • 5x Abendessen und 3x Mittagessen
  • Eintritte, Rundfahrten und Führung laut Beschreibung
  • Straßenbahnrundfahrt, Gondelfahrt zur Schneekoppe
  • halbes Doppelzimmer (Standard) ohne Aufpreis

Termine

10.09. - 15.09.2021 (Zusatztermin)

12.07. - 17.07.2022

Preise

Preise pro Person in Euro:

im Doppelzimmer Standard   1199,-
Zuschlag Junior Suite   90,-
Einzelzimmerzuschlag   150,-
Wilhelms- und Renaissancesuite auf Anfrage